Die Hessische Landesregierung hat am 12. Mai 2021 einen Zwei-Stufen-Plan vorgestellt. Diese Landesregelung gilt für alle Landkreise und kreisfreien Städte, die am oder ab dem 17. Mai 2021 nicht mehr unter die so genannte Bundesnotbremse fallen. Das Hessische Kultusminsterium hat ebenfalls am 12. Mai 2021 jeweils in einem Schreiben an die Schulen und die Eltern sowie in weiteren Informationen die Auswirkungen auf den Schulbetrieb konkretisiert.

Seit dem 31. Mai 2021 befindet sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der 2. Stufe der Hessischen Corona-Regelung. Die Martin-Behaim-Schule beginnt deshalb ab Montag, dem 7. Juni 2021 mit dem Regelunterricht unter Einhaltung der AHA+L Coronaschutzmaßnahmen und der 2maligen Testpflicht pro Woche.

Was bedeutet das für die Behaimschule?

Alle Klassen befinden sich im Präsenzunterricht gemäß Stundenplan. Für die Abschlussklassen wird die bestehende Regelung fortgeführt, dass Präsenzunterricht nach Bedarf stattfindet. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie über die Klassenlehrer.


Auf der Seite des Hessischen Sozialministeriums erfahren Sie, welche Kreise und kreisfreien Städte in Hessen laut Robert Koch-Institut bestimmte Schwellenwerte überschritten haben und daher die Maßnahmen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes umsetzen müssen.


I. Hessischer Zwei-Stufen-Plan bei Inzidenz unter 100 bzw. unter 50

Stufe 1

Die 1. Stufe greift in den Landkreisen und kreisfreien Städten, die am oder ab dem 17. Mai 2021 nicht mehr unter die Bundesnotbremse fallen. Das heißt, liegt die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf Werktagen in Folge unter 100, gelten ab dem übernächsten Tag die folgenden Regelungen:

  • Abschlussklassen Präsenzunterricht gemäß Stundenplan.
  • Alle anderen Klassen Wechselunterricht gemäß Stundenplan. (Für den Distanzunterricht besteht weiterhin Schulpflicht!)

Stufe 2

Die 2. Stufe greift in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz nach Stufe 1 an weiteren aufeinanderfolgenden 14 Kalendertagen unter 100 liegt oder sobald die Inzidenz den Schwellenwert von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Kalendertagen unterschreitet. Es gelten dann ab dem nächsten Tag die folgenden Regelungen:

  • Alle Klassen Präsenzunterricht gemäß Stundenplan.
  • Abschlussklassen Präsenzunterricht gemäß Stundenplan.

Die unterrichtliche Versorgung der Abschlussklassen richtet sich nach den Erfordernissen. Phasenweiser Distanzunterricht ist daher eventuell möglich, weitere Informationen hierzu erhalten Sie über die Klassenlehrer.


II. Bundesnotbremse

Stufe 1

Bei Inzidenzen von mehr als 100 oder über 165 gelten weiterhin (zunächst bis zum 30. Juni 2021) die gesetzlichen Regelungen zur Bundesnotbremse. Wenn ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von mehr als 100 aufweist, so ist der Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag in allen Jahrgangsstufen und Klassen nur noch als Wechselunterricht zulässig.(Für den Distanzunterricht besteht weiterhin Schulpflicht!)

  • Abschlussklassen Wechselunterricht gemäß Stundenplan.
  • Alle anderen Klassen Wechselunterricht gemäß Stundenplan.

Überschreitet an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz den Wert von 165, so gilt ab dem übernächsten Tag automatisch, dass alle Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht beschult werden. Ausnahme: Abschlussklassen verbleiben auch bei einer Inzidenz von über 165 im Wechselunterricht!
(Für den Distanzunterricht besteht weiterhin Schulpflicht!)

  • Abschlussklassen Wechselunterricht gemäß Stundenplan.
  • Alle anderen Klassen Distanzunterricht gemäß Stundenplan.

Fällt an fünf Werktagen hintereinander die Inzidenz unter 165, gelten ab dem übernächsten Tag wieder die Regelungen der Stufe 1.

Die unterrichtliche Versorgung der Abschlussklassen richtet sich nach den Erfordernissen. Phasenweiser Distanzunterricht ist daher eventuell möglich, weitere Informationen hierzu erhalten Sie über die Klassenlehrer.


Corona Hygieneschutzmaßnahmen und Antigen-Selbsttests

Die AHA+L Coronaschutzmaßnahmen (Abstand halten, Hygiene beachten, Im Alltag Maske tragen, Regelmäßig Lüften) und Antigen-Selbsttests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schulen sind an der Martin-Behaim-Schule verplichtend!


Testplicht: Antigen-Selbsttests in Schulen

  1. Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist künftig nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, welches nicht älter als 72 Stunden ist.
    Hinweis für die Teilzeitklassen: Bei aufeinander folgenden Unterrichtstagen reicht ein Schnelltest aus. Die Auszubildenden nutzen teilweise auch die vom Ausbildungsbetrieb angebotene Testung. Das Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden) kann in Kopie ebenso einen Schnelltest in der Schule ersetzen.
  2. Sie können selbst entscheiden, ob Sie in der Schule einen Selbsttest machen oder einen sogenannten Bürgertest an einer der Teststellen außerhalb der Schule - volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Beide Angebote sind kostenfrei.
    Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht allerdings für Schülerinnen und Schüler als Nachweis nicht aus!
  3. Schülerinnen und Schüler, die der Schule keinen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorlegen und auch nicht vom Selbsttestangebot in der Schule Gebrauch machen, müssen das Schulgelände verlassen und werden ausschließlich im Distanzunterricht beschult.
  4. Ausnahmen von der Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses bestehen im Rahmen von Abschlussprüfungen.

Vollständig geimpfte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler unterliegen keiner Testpflicht mehr. Voraussetzung ist, dass laut § 3 Abs. 4d der Einrichtungsschutzverordnung (Seite 10) Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Lehrkräfte und sonstiges Personal über einen Nachweis des vollständigen Impfschutzes verfügen. Hierbei müssen nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut seit der, für die letzten (zweiten) für ein vollständiges Impfschema erforderlichen, Impfung, mehr als 14 Tage vergangen sein!



INFOS ZUR TESTPLICHT: Antigen-Selbsttests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schulen

Antigen-Selbsttests
TESTPLICHT: Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist nur dann möglich, wenn Schülerinnen und Schüler einen negativen Coronatest vorweisen können oder sich einem Selbsttest in der Schule unterziehen, oder einen vollständigen Impfschutzes nachweisen.

Weitere Informationen des Hessischen Kultusministeriums


Zurück